tinosch konzeptkleid

Dieser Arbeitszyklus der Konzeptkleider ist in den Jahren 1988 bis 2010 entstanden, bevor sich die Künstlerin ihrer jetzigen Ausdrucksform zugewandt hat. Bereits hier stand der Mensch und seine Natur in den Wechselbeziehungen zu seiner Umwelt im Vordergrund.

Die Basis hier ist die menschliche Figurine, ist der Körper als Gerüst, das mit gegenständlicher und geistiger Materie gefüllt wird - als Veranschaulichung einer Philosophie. Subjektive, individuelle Interpretationen von Erlebtem und Gesehenem vermitteln, innovativ sein und Ausdruck formen. Was für den Maler die Leinwand ist hier der Körper als Bildträger. Experimentelles Arbeiten um die Vielseitigkeit und Individualität des menschlichen Körpers in seiner Bewegung und Veränderlichkeit.

Fotografisch eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden die Bekleidungsobjekte u.a. im alten Bürgerbräu-Gelände in Würzburg, im alten Schloss in Sommerhausen, im Alten Rathaus in Hannover und in der ehemaligen Sprengel-Fabrik in Hannover.

This work cycle of concept dresses had been formed in 1988 to 2010, before I turned towards my current form of expression. Already back then, the human and his nature and his interactions to the environment had been paramount. The base here is the human figurine, the body as framework that is filled with objective and mental substance – as a visualization of a philosophy. Subjective, individual interpretations of experiences and views, being innovative, shaping expression. What the canvas is for the painter, in this case, is the body as image carrier. Experimental work with the human body´s versatility and individuality in his movement and changeability.

tuchfühlung

metamorphose

nadeschda


Fotos: Norbert Schmelz, Würzburg (s/w) (u.a. Seitentitel) / Olaf Hauschulz, Hamburg (Metamorphose) / Roland Schmidt, Hannover (Nadeschda) / Christine Schätzlein